Feier des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Verden und Saumur am 19. Juni 2017 im historischen Rathaus in Saumur, wo die Partnerschaftsurkunden noch einmal unterzeichnet wurden.

 

Weitere Fotos von den Feierlichkeiten, sowie dem Vierertreffen der Partnerstädte Warwick, Havelberg, Saumur und Verden befinden sich im Link <Bilder.

Am 11. Juni 2017 starteten 8 Rennradfahrer mit dem <vélo vintage> - ein Geschenk von M. Marchand, Bürgermeister in Saumur anlässlich des 4er Treffens im Juni 2016 - vom Verdener Rathaus aus, um am 17. Juni 2017 abends in Saumur vor dem Rathaus anzukommen und dort vom Bürgermeister begrüßt zu werden. Anlass war die Feier des 50-jährigen Städtejubiläums  von Verden und Saumur.  Am 24./25. Juni nahmen Marie Odile und Rolf Zepp am <Vélo Vintage> Wochenende in Saumur teil.

 

Verden/Saumur. „Ich freue mich im Namen aller Bürger von Saumur, die Delegation vom Partnerschaftsverein Verden-Saumur begrüßen zu können. Es ist ein besonderes Ereignis für uns“, so begrüßte Bürgermeister  Jean Michel Marchand die Reisegruppe aus der Allerstadt bei einem Empfang in seinem historischen Rathaus. Im nächsten Jahr bestehe die Städtepartnerschaft 50 Jahre, damit ein halbes Jahrhundert.

Am 9. Oktober früh morgens unter Leitung von Ines Hoffmeyer und Marie- Odile Zepp machte sich eine gut gelaunte Gemeinschaft aus Verdener Bürgern - größtenteils Mitglieder  des langjährig bestehenden Partnerschaftsvereins - auf den Weg in die Loirestadt und ihre Umgebung. Die Fahrt wurde bezuschusst durch die Stadt Verden. Die Hinfahrt wurde durch die Schlossbesichtigung in Chantilly bei Paris und eine Führung durch die Kathedrale in Chartres kurzweilig gestaltet. In Saumur angekommen, erwarteten die Gruppe zahlreiche Programmpunkte. Eine lebhaft vorgetragene Stadtführung vermittelte den Teilnehmern einen ersten Eindruck von der pittoresken Altstadt. In den folgenden Tagen wurde  die Abtei von Fontevraud besichtigt, das noch größte ehemalige Kloster Europas. Ein Bummel durch die Kunsthandwerksateliers in Turquant zeigte, wie die Menschen in den Höhlenbehausungen leben und arbeiten. Angers ist die Hauptstadt der Region Anjou. Dort, in der Burganlage,  beeindruckten die größten noch erhaltenen Wandteppiche des Mittelalters mit der Darstellung der Offenbarung und Apokalypse.

Auf der Rückfahrt am Ufer der Loire entlang erwartete die Prioratskirche in Cunault und ein Manoir (Herrenhaus) in Chênehutte die Reisenden. Am letzten Tag des Aufenthaltes entschieden sich die Teilnehmer wahlweise für die Herstellung des für die Gegend typischen Crémant (Sekt) oder für die sportliche Alternative Boule de fort zu spielen. Nur im Anjou spielen die Franzosen diese traditionelle Form des Boulespiels in einer speziellen Halle. Zu einer  Soirée surprise (Überraschungsabend) hatten Vincent Guillebault und Edith Clavier eingeladen. Er hatte im Juni die Strecke nach Verden mit dem Rad zurückgelegt.  Sie kümmerte sich um die deutschen Gäste und  bot den ihnen Köstlichkeiten der Region an. In der Hotelfachschule von Saumur hatten die Schülerinnen und Schüler ein  französisches Menü für die Gruppe aus Verden zubereitet.

Während einer Vernissage mit künstlerischen Motiven zum Thema „Pferd'“ wurde eine weitere Verbindung zur Reiterstadt aufgezeigt. Höhepunkt und Abschluss der Reise war die Galavorstellung des Cadre Noir in der Nationalreitschule, der ENE. Bei seinem vierten Zusammentreffen mit der Reisegruppe am Galaabend in der ENE verabschiedete Bürgermeister Marchand die Reisegruppe mit einem herzlichen „Bon retour -gute Heimreise“.

Verden en visite à Saumur

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verdenUne trentaine de personnes de l’Association de jumelage Verden-Saumur s’est déplacée pour visiter la perle de l’Anjou du 10 au 15 octobre dernier.
Au programme de leur séjour, des visites touristiques pour découvrir le Saumurois.

Ils était 35 exactement, venus de Verden pour découvrir Saumur et sa région. Ainsi, ils ont bénéficié d’une visite guidée de la ville de Saumur en allemand le mardi 11 octobre et overden2nt été reçus officiellement dans la salle des Mariages le même jour.
Ils ont été conviés à la soirée de projection du Film “Saumur Verden Vintage Tour” le lendemain. Le groupe a également pu dîner à l’École hôtelière et assister au Gala des Automnales du Cadre Noir.

D’autres visites étaient programmées sur Turquant, Cunault, Chênehutte et Angers, ainsi qu’à l’Abbaye de Fontevraud.
Avant leur arrivée dans notre région, les Allemands ont aussi effectué un détour par une autre ville du cheval; Chantilly.

Ce séjour a été pour eux l’occasion de retrouver leurs amis saumurois, qui pour certains entretiennent une relation d’amitié depuis 40 ans!

 

Anläßlich des diesjährigen Vierer-Treffens der Partnerstädte eröffnete die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Verden-Saumur eine Kunstausstellung der Saumurer Malerin Lilian Toursel-Guilmard im Beisein der beiden Bürgermeister J. M. Marchand und L. Brockmann, sowie der französischen Delegation und vielen Vereinsmitgliedern in der Rathausgalerie. Die Ausstellung war vom 25. Juni - 14. Juli 2016 für die Öffentlichkeit zu betrachten. Zur <Finissage> am französischen Nationalfeiertag, 14. Juli, konnte die Vereinsvorsitzende die Künstlerin und eine große Schar Mitglieder und (noch) Nichtmitglieder begrüßen. Lilian Toursel, genannt Lilit, stellt in vielen Aquarellen Schlösser, Herrenhäuser                  ( Manoirs) und weitere historische Gebäude im Anjou und anderen Gegenden Frankreichs dar.  Auf  Acryl malt sie das Thema Frauen und Technik, animiert durch die Oldtimer-Passion ihres Mannes. Die ausgestellten Kohlezeichnungen zeigen Szenen aus ihrem Privatleben, wie z. B. ihre Katze Grisette und ihre Enkelkinder. Lilian Toursel betont immer wieder, dass sie mit ihren Werken Verdener Bürger motivieren möchte, ins Anjou und in andere Gegenden Frankreichs zu fahren um diese zu erkunden. Auf einigen Aquarellen hat sie Gebäude dargestellt, die sie den Teilnehmern der diesjährigen Saumurfahrt des Partnerschaftsvereins im Oktober zeigen möchte.   Besonders wertvoll sind ihre <Carnet de voyages>, die während ihrer Reisen entstehen. Sie zeichnet mit Hilfe eines kleinen Aquarellfarbenkasten momentane Situationen, wie z. B. das Katzencafé in Bremen oder einen Garten, der ihr gefällt.

Als Dank für die Bereitstellung ihrer Werke überreichte die Vorsitzende ihr zum Abschied eine Flasche Sekt mit dem besonderen Etikett des < Anjou Vélo Vintage> .     Während ihres Aufenthaltes in Verden hat sie eine Ansicht von Verden mit dem Dom und der Andreaskirche gemalt.        Weitere Fotos zur Ausstellung befinden sich auf der homepage ' Bilder'.

Treffen der vier Partnerstädte in Verden v. 24.-26.Juni 2016

Anläßlich des diesjährigen Vierer-Treffens der Partnerstädte hatte sich ein Radrennfahrer auf die Strecke von 1132km von Saumur nach Verden gemacht. Vincent Guillebault kam pünktlich am 25.Juni 2016 um 10h30 vor dem Rathaus in Verden an. Begleitet wurde er von Edith Clavier, die die Strecke ausgearbeitet hatte. Sie wollten die Bedeutung der Städtepartnerschaft, die im nächsten Jahr ihren 50sten Geburtstag feiert, unterstreichen. Als Geschenk überbrachten sie der Stadt Verden ein Rennrad < Anjou Vélo Vintage>, das bei einem Empfang im Rathaus dem Partnerschaftsverein Verden-Saumur überreicht wurde. Solch eine besondere Geste verpflichtet : hinter den Kulissen wird bereits über eine Rückfahrt mit Verdener Radrennfahrern im kommenden Jahr zum Jubiläum gemunkelt.                                                                            

 

Nach der Filmvorführung über den einzigartigen Staffellauf nach Saumur i. J. 1985, am Donnerstag, den 17. März 2016,  im Rittersaal des Johannisheims in Verden, kam eine schöne Überraschung für den damaligen Organisatoren der sportlichen Aktion:  Ines Hoffmeyer, unsere Vorsitzende, überbrachte Enno Krüger den originalen Staffelstab des Laufs, der sich bis dato in der Realschule Verden befand. Es war eine gut besuchte Veranstaltung des Partnerschaftsvereins, ein bisschen zur Ehre unseres ältesten Mitglieds, der zwei Wochen nach der Veranstaltung 97 Jahre wurde.

 

 

Zu einer öffentlichen Vorstellung der in Deutschland wenig bekannten aber faszinierenden französischen Sängerin Mylène Farmer lud der Partnerschaftsverein im Oktober in die Kornbrennerei ein. Der Referent B. Nicolaisen verstand es, das Publikum, das nur zur Hälfte aus Vereinsmitgliedern und zur anderen Hälfte  aus interessierten  Verdener Zuhörern bestand, für die facettenreiche Musik der französischen Sängerin zu begeistern. Bei einem Glas Wein wurde anschließend noch über das bizarre Künstlerleben dieser Sängerin diskutiert und ihre CDs ausgetauscht.

Am 14. Juli 2015 feierten viele MItglieder des Partnerschaftsvereins den französischen Nationalfeiertag im Garten von Familie Paeper. Das Singen der Marseillaise, ein Glas Crémant und kleine französische Leckkereien begleitete die französische und deutsch
Feier des französischen Nationalfeiertags am 14. Juli 2015

Am 14. Juli 2015 feierten viele MItglieder des Partnerschaftsvereins den französischen Nationalfeiertag im Garten von Familie Paeper. Das Singen der Marseillaise, ein Glas Crémant und kleine französische Leckkereien begleitete die französische und deutsche Unterhaltung. Die Fütterung eines Storches, der vom Dach des Hauses aus mit lautem Geklapper ( vielleicht auf französisch?) sein Recht einforderte und die Beute dann an seine Jungen auf dem nahe gelegenen Horst verfütterte bot eine ganz besondere Abwechslung. Nun wartet der Verein auf die Möglichkeit, eine Patenschaft für einen Storch zu übernehmen.

Zum Vierertreffen der Partnerstädte in Havelberg trafen sich die Delegationen aus Saumur, Warwick und Verden, um über das Eurocamp, die bevorstehenden ( Verden-Saumur 2017, 50 Jahre) und die aktuellen ( Verden-Havelberg und Verden -Warwick 1990, 25 Jahre) Jubiläen der Partnerschaften zu sprechen.

Während eines Rundgangs durch die BUGA in Havelberg wurden auch die Beiträge der Partnerstädte Verden ( Spielplatz), Saumur ( Weinhaus) und Warwick ( Rosen besichtigt.

 

 

 

 

 

 

So schön blüht jetzt (im Juni) die Kir-Royal-Rose, die anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Partnerschaftsvereins am Rathaus gepflanzt wurde.

Fahrt des Partnerschaftsvereins Verden-Saumur nach Straßburg

Auf den Spuren der deutsch-französischen Verständigung

 

Vom 9. – 12. April fuhr eine achtzehnköpfige Gruppe des Partnerschaftsvereins Verden-Saumur nach Straßburg, um  diese europäische Stadt näher kennen zu lernen. Die gut gelaunte Verdener Gruppe erreichte das Reiseziel am  spätnachmittags nach neun Stunden bequemer Busfahrt. Bis auf den Samstagvormittag genoss die Reisegesellschaft während des gesamten Aufenthaltes in Straßburg ein herrliches Wetter mit fast sommerlichen Temperaturen.

 

Die sehr zentrale Lage des Hotels ermöglichte das problemlose Erkunden des Stadtkerns, der von dem Fluss Ill umgeben, einer Insel innerhalb der Großstadt ähnelt. Kaum dort angekommen, zog  die imposante gotische Kathedrale die Vereinsmitglieder an, die im warmen Rot-Orange des Abendlichtes strahlte.

 

Am Freitagvormittag  stand die Besichtigung des europäischen Parlamentsgebäudes auf dem Programm. Eine junge Frau empfing die auf die Führung gespannte Gruppe. Mit viel Charme gab sie Antworten auf alle Fragen der neugierigen Besucher. Zuerst sollten sie die im Eingangsbereich aufgestellten Fahnen mit dem Namen der zu Europa gehörenden einzelnen Staaten nennen. Dann erst verriet sie ihre griechische Herkunft. Der Skepsis vieler Deutscher bezüglich der finanziellen und wirtschaftlichen Lage Griechenlands bewusst, schmunzelte sie und ein jeder musste lachen. Mit profunden Kenntnissen, Schlagfertigkeit und Einfühlungsvermögen begeisterte sie die Reisegruppe. Ihr Studium in Göttingen hatte ihr Goethes Sprache näher gebracht. Neben Griechisch und Deutsch, sprach sie selbstverständlich fließend Französisch (und Englisch sicherlich auch) – eine typische junge Europäerin, deren Ausführungendie Guppe interessiert folgte:

 

Die Debatte über Sinn oder Unsinn der zwei existierenden  Europa-Hauptstädte Brüssel und Straßburg ist in den Köpfen vernünftiger Europäer immer noch aktuell, auch wenn  Straßburg offizieller Sitz des Europaparlaments bleiben soll. In seinem im Juli 1999 eingeweihten Neubau werden 28 Länder mit ca. 500 Millionen Menschen von 751 Parlamentariern vertreten, die in einem riesigen Plenarsaal über europäische Gesetze abstimmen. Die Debatten und Wortmeldungen werden in 24 Amtssprachen simultan übersetzt. Der Blick ganz oben von den Zuschauertribünen war sehr beeindruckend. Was passiert denn dann in Brüssel, wurde gefragt. In der belgischen Hauptstadt finden einerseits Verhandlungen unter den Europavertretern in den Fraktionen und in zahlreichen Ausschüssen statt. Und andererseits tagt dort die immer mehr auf unseren Alltag Einfluss nehmende europäische Kommission.   

Einem großen Teil der Parlamentarier selbst missfalle der monatliche Umzug von Brüssel nach Straßburg  für gerade vier Tage sehr, so die Gruppenführerin. Aber an eine Änderung der kostspieligen Regelung sei nicht zu denken. Vom Parlamentsgebäude aus konnte ein Blick hinüber zum „Palais de l’Europe“, dem Gebäude des Europarats, geworfen werden, der am 5. Mai 1949 gegründet wurde. 800 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus 47 Mitgliedsstaaten sind dort vertreten.  Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (in einer auffälligen und sehr modernen Architektur untergebracht), der Menschenrechtskommissar und der Kongress der Gemeinden und Regionen sind drei dazugehörige Institutionen. Die Stadt Verden hat bereits die Europafahne  sowie die Europamedaille vom Europarat erhalten.

 

 

Die Verdener Reisegruppe konnte erfahren: Wer Straßburg besucht, den lässt die Geschichte Europas nicht mehr los. Die deutsch-französische Geschichte ist im Elsass und seiner Hauptstadt seit der Aufteilung des Karolingischen Reiches überall gegenwärtig. Über Jahrhunderte und durch etliche Kriege  war Straßburg mal französischer, mal deutscher Herrschaft unterworfen. Seit dem 9. Mai 1950,  seit der  historischen Erklärung der neuen Konstruktion Europas durch den damaligen französischen Außenminister und unvergesslichenEuropäer Robert Schuman, herrscht ein friedliches Miteinander.

 

Am Nachmittag widmete sich die Gruppe intensiver der Innenstadt Straßburgs mit einer leider nicht so guten Führung wie die im EU-Parlament. Die sommerliche Wärme ließ die Aufmerksamkeit etwas schwinden. Dennoch standen die Mitreisenden plötzlich in der evangelischen Kirche Sankt Thomas entzückt vor dem 1777 errichteten imposanten Grabmal des Moritz von Sachsen. Der illegitime Sohn August des Starken war ein erfolgreicher Feldherr. Er brachte es unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. zum Feldmarschall von Frankreich und blieb unbesiegbar. Dass er im berühmten Schloss Chambord nicht weit von Verdens Partnerstadt Saumur an der Loire starb, wissen die wenigsten. Dass er ebenfalls der Urgroßvater der berühmten feministischen französischen Schrifstellerin George Sand war, ist kaum bekannt.  Als Protestant durfte er nicht in Paris begraben werden, so wurde Straßburg seine letzte Ruhestätte. In der Kirche Saint Thomas befindet sich ebenfalls die Orgel, die nach den Bauplänen eines nicht unbekannten Deutsch-Franzosen gebaut wurde: Albert Schweitzer.

 

So konnte in der elsässischen Metropole nicht nur das prachtvolle gotische Münster mit  seiner astronomischen Uhr die Verdener Gruppe beeindrucken. Beeindruckend war auch die protestantische Kirche Saint-Pierre-le-Jeune mit ihrem Kreuzgang,  ein architektonisches Kleinod mit einem gut erhaltenen Lettner, hinter welchem der ehemalige Chor als Ort für den katholischen Gottesdienst diente. Bemerkenswert war dort das Ensemble von Fresken aus dem 14. Jahrhundert, insbesondere die Darstellung der „Navicella“, des Bootes des heiligen Petrus, einer Replik von Giottos Werk, das einst das Atrium der Peterskirche in Rom zierte.

 

Am darauffolgenden Vormittag konnten auf dem „Batorama“, einem großen Panoramaschiff,  die Sehenswürdigkeiten Straßburgs von der Wasserseite aus anderer Perspektive betrachtet  oder gar entdeckt werden.

 

Es blieb am Nachmittag vor dem gemeinsamen Abschiedsessen noch Zeit genug, um auf eigene Faust weitere Ecken der Stadt selbst zu erkunden. Zum Beispiel das wilhelminische Viertel mit dem „Palais du Rhin“,  dem ehemaligen Kaiserpalast, und dem „Palais Universitaire“, vor dem eine zum Münster blickende Statue von Johann Wolfgang von Goethe steht. Auch der große deutsche Dichter weilte dort 1770-1771 für sein Jurastudium und verliebte sich allerdings nicht nur in diese schöne Stadt.   

 

Wieder in Verden angekommen, konnte die Reisegruppe des Vereins Verden-Saumur auf eine interessante und gelungene Unternehmung zurückblicken.

 

Die nächste gemeinsame Fahrt des Vereins wird 2016 in die langjährige Partnerstadt Saumur gehen, um das fünfzigjährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen Verden und der Stadt an der Loire im Jahr 2017 vorzubereiten.

 

Das Bild zeigt die Gruppe in der Eingangshalle des Europa-Parlaments von Straßburg.   

Das Ziel der diesjährigen gemeinsamen Fahrt der Vereinsmitglieder war Straßburg. Eine sehr gute und interessante Führung durch das Europäische Parlament mit dem Plenarsaal, ein geführter Stadtrundgang durch das historische Viertel von Straßburg, eine Bootsfahrt auf der Ill und ein gemeinsames französisches Abendessen mit Spezialitäten des Elsaß begeisterten die Fahrtteilnehmer und sorgten für eine sehr gute Stimmung.

15 Vereinsmitglieder besuchten die dem französischen Künstler Emile Bernard gewidmete Ausstellung in der Bremer Kunsthalle. Kunstwissenschaftler Dieter Begemann führte die Gruppe kompetent durch die Ausstellung.

Teilnahme am Vierer-Treffen in Warwick

Die Vorsitzende des Vereins nahm am diesjährigen Treffen der vier Partnerstädte Warwick, Saumur, Havelberg und Verden in Warwick v. 23.-26.10.2014 teil. Sie stellte die Aktivitäten unseres Vereinslebens vor, die große Anerkennung erhielten. Sie konnte die Kontakte zu den Vertreterinnen des Rathauses von Saumur besonders intensivieren und noch einmal den Wunsch nach einem Partnerschaftsverein in Saumur bekräftigen. Das nächste Vierer-Treffen wird im Juli 2015 in Havelberg statt finden.

Treffen zwischen Mitgliedern und dem Bürgermeister Saumurs

Am 28. September trafen drei Mitglieder des Vereins, Odile Maiwald ( Pressesprecherein), Marie Odile Zepp ( 2. Vorsitzende) und Marie Struif den Bürgermeister von Saumur, Mr. Marchand auf dem Weinfest am Schloss in Saumur. Sie äußerten den Wunsch eines Partnerschaftsvereins in Saumur.

Feier des französischen Nationalfeiertags am 14.Juli 2014

Verdener Nachrichten über die "Boule-Verbindung" vom 6.Juli 2014

 

Während eines Rundgangs durch die Ausstellungen der BUGA in Havelberg wurden auch die Beiträge aus den Partnerstädten Saumur ( ein Weinhaus) und Verden ( ein Spielplatz) und Warwick ( Rosen) besichtigt.